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Bibliotheken

In Bibliotheken können Werkzeugleisten, Ansichtkontexte, Aktionen, Vorlagen für Layoutseiten, Artikel etc. definiert werden. In diesen kann der Großteil an Einstellungen vorgenommen werden.

Funktionalitäten von Bibliotheken

  • Verwaltung und Festlegung von Abbildungen

  • Anpassung von Funktionsweisen

Inhaltsverzeichnis

Allgemeine Beschreibung

Bibliotheken aufrufen aus der Systembetreuerleiste

In Bibliotheken finden sich beispielsweise die Definitionen der Werkzeugleisten, Ansichtkontexte, Aktionen, Vorlagen für Layoutseiten und Artikel und vieles mehr. Letztendlich ist der Großteil der Einstellungen und Daten, die im Zuge des Customizing modifiziert werden können, in Bibliotheken angeordnet. Die Verwaltung der Bibliotheken erfolgt ebenso in der Datenbank wie die Verwaltung der Daten, mit denen Benutzer täglich arbeiten, also Texte, Bilder, Layouts etc.

Wenn ein Wert bei den Eigenschaften kursiv geschrieben ist, dann wird dieser vererbt aus dem Standard. Steht etwas im normalen Schriftschnitt, dann wird es nur für diese Einstellung angewendet.

 

Bitte Beachten:
Aus Gründen der Vollständigkeit wird mitunter auch die Erstellung von Bibliothekstypen beschrieben, welche benutzer:innenseitig nicht neu angelegt werden können. Stattdessen werden diese bei Bedarf von PEIQ zur Verfügung gestellt. Bitte beachten Sie diesen Umstand im Einzelfall.

Abbildungen

In Bibliotheken dieses Typs werden Abbildungen verwaltet. Abbildungen legen fest, wie sich Eigenschaften eines Elements auf andere Eigenschaften des Elements auswirken. So können, abhängig vom Wert einer Eigenschaft oder Gruppe von Eigenschaften andere Eigenschaften jeweils mit bestimmten Werten besetzt werden.

Bei diesem Bibliothekstyp findet sich im Inhaltsfenster ein Textbereich, in den die Abbildungen eingetragen werden.

Wertelisten: Sind die Auswahl-Listen z. B. bei Drop-Down-Menüs (zu finden in der Abbildungs-Bibliothek)

Einfache Wertelisten: Werte werden einfach aufgelistet ohne Abhängigkeiten

Komplexere Wertelisten haben Eigenschaften und Abhängigkeiten.

Ansicht-Kontexte

In Bibliotheken dieses Typs werden Ansicht-Kontexte festgelegt. Es wird also eingestellt, wie Daten visualisiert werden, wie etwa das Browserfenster nach welchem Aufruf aussieht. In Abhängigkeit von der Kategorie der Daten (Bilder, Anzeigen, Text etc.) können unterschiedliche Ansichtsparameter vereinbart werden.

Ansicht-Modi

Die Ansicht-Modi regeln die Darstellungen wie z. B. Layout-Modus oder WYSIWYG-Modus bei der Layoutarbeit. Hier wird vereinbart, wie welche Bereiche in einem dieser Modi dargestellt werden sollen, wobei auch unterschieden wird, welchen Status der Inhalt eines Bereiches hat. Auch weitere Modi, die derzeit im Standardcustomizing nicht vorhanden sind, können so definiert werden.

In der Eigenschaftsliste der Ansicht-Kontexte-Bibliothek findet sich der Eintrag: Ansicht-Modus-Bibliothek. Dort muss der Name einer Bibliothek stehen, die unter Ansicht-Modi abgelegt ist.

Bei diesem Bibliothekstyp wird kein Inhalt im Inhaltsfenster gezeigt. Alle Einstellungen erfolgen über das Editieren der Eigenschaftsliste.

Über die Bibliothek “AnsichtsModi” wird festgelegt, wie die Darstellung der Elemente erfolgt (z. B. blauer Rahmen um Textfeld).

Welche Bibliothek verwendet wird, sieht man in der Eigenschaft “Organisation”.

Bereichsformen

Für anzulegende Bereiche können Formen vordefiniert werden. Zum Beispiel bestimmte Schmuckecken für rechteckige Bereiche, aber auch aufwendigere Formen, die häufiger Verwendung finden. Im Inhaltsfenster wird die Form frei gezeichnet oder auch über die Eigenschaftsliste modifiziert.

Bilder

Hier können Bilder in verschiedenen Bibliotheken angeordnet werden, die an bestimmten Stellen benötigt werden. So kann zum Beispiel eine Bibliothek mit Hintergrundmotiven angelegt werden, die beim Füllungsdialog aufgerufen wird.

Dateien

Beliebige Daten können in die Datenbank aufgenommen und verwendet werden. Zu ihrer Bearbeitung können externe Programme aufgerufen werden. Dazu wird das kennzeichnende Namenskürzel (z. B. .doc für Word-Dateien, .xls für Excel-Dateien etc.) in der Datenbank mit abgelegt.

Diese Möglichkeit bietet sich an für Daten von Programmen, die nicht OLE-serverfähig sind. Für OLE-serverfähige Programme ist die Behandlung als OLE-Objekte vorzuziehen.

Datenbank-Abfragen

Häufig vorkommende Suchen können abgespeichert werden und sind dann im Bibliotheksfenster unter Suchen abrufbar. Bei diesem Bibliothekstyp wird kein Inhalt im Inhaltsfenster gezeigt. Alle Einstellungen erfolgen über das Editieren der Eigenschaftsliste. Dort wird die entsprechende Suchmaske aufgerufen, in der die gewünschten Einträge vorgenommen werden können.

Eigenschaften

Die Auflistung der Eigenschaften im Eigenschaftsfenster ändert sich abhängig davon, was selektiert ist. In dieser Bibliothek wird festgelegt, welche Eigenschaften im jeweiligen Fall in der Liste stehen. Hier werden auch die Eigenschaftslisten festgelegt, die in den Bibliotheken zu sehen bzw. zu editieren sind sowie die Eigenschaften, die in den Masken zum Suchen und Anlegen von Elementen erforderlich sind. Auch die Ticker-Darstellung und die Darstellung der Drop-Down Listen für die Verwendungsnachweise werden hier vereinbart. Außer der reinen Auflistung der jeweiligen Eigenschaften erfolgt auch die Festschreibung der Rechte (z. B. ob eine Eigenschaft verändert werden darf, ob ein Datenbankelement überhaupt ausgecheckt werden darf etc.) und die Angabe eines Wertebereiches, z. B. für Drop-Down-Listen.

Tabelle#DText: Elemente, die in der Datenbanktabelle DText definiert sind.

Hier kann auch gesteuert werden, welche Felder z. B. in den Masken dargestellt werden und welches Kontextmenü mit der Maus aufgerufen werden kann. Außerdem wird dort angegeben, welche Rechte vergeben werden.

Tabelle# für alle Elemente in der Datenbank, die editiert werden können.

Layout# für Elemente auf Seiten. Werden aber nicht als extra Datenbankfeld gespeichert. Die Eigenschaftsdefinition ist unter “Organisation” einzusehen.

DBSuche# Definition der Eigenschaften für Suchmasken. Auch Festlegung, welche Maske aufgeht. Suchmasken liegen auch nicht als Elemente in der Datenbank.

Fensteranordnungen

Die Anordnung der Browserfenster und auch die Anordnung des Applikationsfensters selbst relativ zur gesamten Oberfläche auf Ihrem Rechner werden in Bibliotheken dieses Typs abgespeichert. Benutzer:innen können ihre eigenen Fensteranordnungen durch einfache Befehle abspeichern und auch wieder löschen, ohne die Bibliotheken direkt editieren zu müssen. Alle weiteren Einstellungen können von Systemverantwortlichen im Zuge des Customizing festgelegt werden. Die Bibliothekselemente haben Inhalte vom Typ Layout. Das direkte Arbeiten in diesen Layouts sollte aber die Ausnahme darstellen.

Füllungen

In Füllungsbibliotheken können Füllungen vordefiniert werden, z. B. festgelegte Farben oder Hintergründe. Die in dieser Bibliothek zusammengestellten Füllungen können abgerufen werden, indem der Pfeil in der Eigenschaftsliste angeklickt wird. Bei diesem Bibliothekstyp wird kein Inhalt im Inhaltsfenster gezeigt. Alle Einstellungen erfolgen über das Editieren der Eigenschaftsliste. Dort wird der Füllungsdialog aufgerufen.

Ikonen

In dieser Bibliothek liegen alle verfügbaren Ikonen, die beispielsweise bei der Konfigurierung der Werkzeugleiste benötigt werden.

Layout-Regeln

Wie in Bibliotheken vom Typ Füllungen die Einträge für Drop-Down-Listen für Füllungen verwaltet werden, so geschieht dies hier für eine Auswahl von Layout-Regeln. Es können Regeln vereinbart werden, die dann beim Editieren der Eigenschaftsliste oder über die Funktion Layout-Regeln wechseln im Kontextmenü eines selektierten Bereichs über das Drop-Down-Menü ausgesucht werden können. Elemente dieses Bibliothekstyps haben keinen editierbaren Inhalt, die Elemente werden durch Editieren der Eigenschaftsliste definiert (Eigenschaft Layout-Regel mit der Möglichkeit, den Layout-Regel-Dialog zum Festlegen aufzurufen).

Layouts

Hier werden Layoutvorgaben abgelegt. Dazu gehören die Voreinstellungen, die zum Zeichnen einzelner Bereiche benötigt werden ebenso wie ganze Artikelvorlagen, die per Drag & Drop in Seiten kopiert werden können. In diesen Bibliotheken werden die Vorlagen genauso erstellt, wie im Kapitel zur Layoutarbeit beschrieben ist. Nur erfolgt hier die Arbeit nicht in einer (Produktions-)Seite sondern im Inhaltsfenster des Bibliothekselements. Auch hier können über das Editieren der Eigenschaftsliste Einstellungen vorgenommen werden.

Linien

Bei der Gestaltung von Linien und Schattenlinien kann nicht nur durch Anklicken der Fortsetzungspunkte der Liniendialog, sondern durch Anklicken des Pfeils auch Voreinstellungen aus einer Liste abgerufen werden. Diese Voreinstellungen müssen in Bibliotheken vom Typ Linien abgelegt sein.

Listen

In Bibliotheken dieses Typs ist festgehalten, was in Auflistungen aufgeführt wird. Zu Auflistungen zählt die Darstellung im Listenfenster des Browsers ebenso wie die Liste aller Meldungen im Ticker oder die Aufzählung aller Schriftzeichen im Schriftzeichendialog.

Makros

In Makrobibliotheken können Makros vordefiniert werden. Die bei der Textgestaltung verwendeten Befehle und Tags suchen unter anderem in Makrobibliotheken nach einem Makro des Namens, der im Tag oder Befehl angegeben war.

Meldungen

In der Meldungsbibliothek sind alle Meldungen hinterlegt, die benötigt werden, z. B. Warnhinweise, Fehlermeldungen, Meldung über die erfolgreiche Durchführung einer Aktion etc.

Menüs

Hier sind alle Menüs aufgeführt, die benötigt werden. Dazu gehören beispielsweise alle Kontextmenüs aber auch die Menüs der Menüleiste.

OLE-Objekte

So wie es für Texte und Layouts Vorlagen gibt,aus denen beim Anlegen eines neuen Elements ausgesucht werden kann, so gibt es auch Vorlagen für OLE-Objekte. Diese sind in Bibliotheken des Typs OLE-Objekte angeordnet. Damit können Voreinstellungen vereinbart werden, die den schnellen, einfachen Aufruf beim Neuanlegen gewährleisten.

Punktraster

Auch Punktraster kann man vordefinieren. Sie werden in Bibliotheken des Typs Punktraster aufgeführt und können dann beispielsweise im Eigenschaftsfenster als ausklappbare Liste bei der Eigenschaft Punktraster aufgerufen werden.

Bei diesem Bibliothekstyp wird kein Inhalt im Inhaltsfenster gezeigt. Alle Einstellungen erfolgen über das Editieren der Eigenschaftsliste. Dort wird der Punktrasterdialog aufgerufen.

Rechtschreib-Lexika

Hier werden die über die vom System vorgegebenen Lexika hinausgehenden Rechtschreib-Lexika verwaltet. Dazu gehören die Benutzer:innen-Wörterbücher ebenso wie die Ausnahmelisten, in denen zum Beispiel bei mehreren gültigen Schreibweisen die im Hause eingeführte festgelegt wird.

Silbentrennung-Lexika

Hier wird das Ausnahmelexikon verwaltet, in dem die Fälle festgeschrieben sind, die von dem im System vereinbarten Trennungsalgorithmus und eventuell einem darüber hinausgehenden systemeigenen Lexikon nicht abgedeckt werden.

Spaltenraster

Wie Punktraster können auch Spaltenraster vordefiniert werden und dann Bereichen auf einfache Art zugewiesen werden. Diese Raster können nicht nur für ganze Seiten sondern auch für Artikel und Artikel-Kasten vereinbart werden. Bei diesem Bibliothekstyp wird kein Inhalt im Inhaltsfenster angezeigt. Alle Einstellungen erfolgen über das Editieren der Eigenschaftsliste. Dort wird der Spalten- und Zeilenrasterdialog aufgerufen.

Tastaturbelegungen

Alle Tastaturbelegungen müssen in Bibliotheken des Typs festgeschrieben sein. Auch die Standard-Einstellung für Buchstaben, Zahlen und die auf der Tastatur ersichtlichen Sonderzeichen müssen hier vorhanden sein. Dann kann für bestimmte Arbeitsweisen eine darüber hinausgehende Definition vorgenommen werden, etwa für Befehle bei der Textverarbeitung oder Verschieben mittels der Cursortasten bei der Layoutarbeit.

Texte

Die Layoutvorlagen in Bibliotheken vom Typ Texte werden beim Neuanlegen eines Textes zur Auswahl angeboten. Hier sind Text-Vorlagen, aber auch Auto-Text-Vorlagen gespeichert.

Werkzeugleisten

Hier werden Werkzeugleisten definiert und die PRINT NGEN Oberfläche gestaltet.

Workflow-Aktionen

Die Workflow-Aktionen, die im gedockten Bibliotheksfenster zu sehen sind, finden sich in Bibliotheken dieses Typs. Es handelt sich hier um die manuellen Workflow-Elemente, nicht die automatischen, die über die Weiterleiten-Funktion angestoßen werden und unter dem Bibliothekstyp Workflow-Schemata abgelegt sind.

Workflow-Komplexe-Aktionen

Komplexe Aktionen sind aus mehreren Einzelaktionen zusammengesetzt. Sie werden in Bibliotheken dieses Typs verwaltet. So kann man an verschiedenen Stellen auf komplexe Aktionen zugreifen, ohne sie neu definieren zu müssen.

Workflow-Schemata

In Bibliotheken dieses Typs sind die Workflow-Schemata festgeschrieben, die den automatisierten Weg eines Textes oder einer Seite vom Anlegen bis zur Veröffentlichung regeln. Das Workflow-Schema definiert also die Aktionen, die beim Erreichen eines Status eines Objektes automatisch angestoßen werden. Die darüber hinausgehenden manuellen Workflow-Elemente sind beim Bibliothekstyp Workflow-Aktionen zu finden.

XLS-T-Stylesheets

In Bibliotheken vom Typ XSL-T-Stylesheets werden die Stylesheets verwaltet, die man benötigt, um die Darstellung eines Dokuments festzulegen. Die Stylesheets werden in der Datenbank verwaltet und können dann durch den Aufruf eines externen Programmes editiert werden.

Bibliothek vom Typ Eigenschaften

Welche Eigenschaften für welche Tabelle zur Verfügung stehen und welchen Datentyp z. B. die Eigenschaft hat ist in der Schema hinterlegt (Ausnahmen virtuelle Eigenschaften).

Aufteilung der Datei - Schema.txt: Die Datei Schema.txt kann alle Komponenten des Datenbankmodells beinhalten, es ist aber auch möglich, sie aufzuspalten. So können z. B. Definitionen von Defaults und relativen Einheiten von der Definition der Tabellen getrennt und es können auch die Tabellendefinition in Teilbereiche aufgespalten werden, sodass z. B. die selbst definierten in einer eigenen Datei verwaltet werden.

In Bibliotheken vom Typ Eigenschaften wird unter anderem festgelegt, welche Eigenschaften jeweils im gedockten Eigenschaftsfenster zu sehen und wie sie angeordnet sind.

Auch diejenigen Eigenschaften, auf die Suchmasken zugreifen können, werden in Bibliotheken vom Typ Eigenschaften verwaltet.

Bei der Definition der jeweiligen Eigenschaften kann auch festgelegt werden, welche Informationen in der Kopfzeile eines Browsers bzw. in der Tickerzeile zu sehen sind.

Beispiel Eigenschaftsdefinition Tabelle#DLayout

Abbildungen und Wertelisten

Bibliotheken vom Typ Abbildung und Werteliste

Im Benutzerkontext können zwei Bibliotheksnamen angegeben werden:

  • AbbildungsBibliothek

  • WertelistenBibliothek

Abbildungen, die Wertelisten sind, sollten immer in der jeweils definierten Wertelistenbibliothek sein, andere Abbildungen in der AbbildungsBibliothek.

Ausnahme: Die Daten für das Wechselspiel mit einen Seitenplanungssystem (ppi-Planungsdatenschnittstelle) und PRINT NGEN Blattplanung sind in der Regel in einer separaten Bibliothek.

Es kann auch jederzeit eine Abbildung aus einer anderen Bibliothek aufgerufen werden, indem sie als <Bibliotheksname>.<Abbildungsname> angegeben wird.

Wertelisten und Wertelistenabbildung

Bei der Erstellung der Eigenschaftsdefinitionen können den Eigenschaften Wertelisten mitgegeben werden, die im Eigenschaftsfenster als Drop-Down-Listen zur Verfügung stehen.

Besonderheiten zur Syntax bei Wertelisten:

Die Definition einer Werteliste stellt eine sehr einfache Form der Abbildung dar. Beachten werden müssen dabei folgende Punkte:

  • Die eigentliche Werteliste steht in den geschweiften Klammern, die einzelnen Elemente der Liste sind durch Kommas getrennt. Dementsprechend kann bei einer Wertelistenabbildung in den geschweiften Klammern immer nur eine Eigenschaft stehen.

  • Wertelisten können auch von anderen Eigenschaften abhängen. Beispielsweise können verschiedene Ausgaben einer Tageszeitung verschiedene Ressorts haben. Somit können die Wertelisten auch in Abhängigkeit einer oder mehrerer Eigenschaften des Elements definiert werden.

  • Eine Werteliste beginnt mit dem Schlüsselwort WERTELISTE:

Sollen nun diese Listen für verschiedene Benutzergruppen unterschiedlich sein, so kann für jede der Benutzergruppen eine eigene Eigenschaftsdefinition angelegt und im Benutzerkontext die jeweilige Eigenschaftenbibliothek eingetragen werden. Diese Vorgehensweise ist dann empfehlenswert, wenn die Eigenschaftsdefinitionen auch anderweitig voneinander abweichen.

Eine Wertelistenabbildung kann zudem die Liste beinhalten oder aber die Liste in Abhängigkeit anderer Eigenschaftswerte definieren. Ein gutes Beispiel ist hier die BasisFormatBibliothek, die an der Seite hinterlegt wird. An allen Seitenvorlagen wird eine Wertelistenabbildung hinterlegt und über Seiteneigenschaften, wie z. B. die Ausgabe, wird gesteuert welche Basisformatbibliothek gilt:

In dem folgenden Beispiel wurde zusätzlich für den Tablet-Ausgabekanal eine eigene Basisformatbibliothek bestimmt:

Zusätzlich besteht die Möglichkeit, dass Wertelisten ihre Werte von anderen Wertelisten erben, dabei müssen die Schlüsselwörter, z. B. “DLayAusgabe {DLayRessort}” gleich sein:

Abbildung

Im Gegensatz zu Wertelisten beginnt eine Abbildung mit dem Schlüsselwort:

Wichtig: Man sollte als letzte Zeile eine Vereinbarung mit Sternen und einer Wertdefinition einfügen. Die Auswertung einer Abbildung erfolgt von oben nach unten, d. h. die erste Zeile, die zutrifft, wird verwendet, alles nachfolgende wird ignoriert. Somit können mit einer solchen Zeile voller Sterne diejenigen Fälle aufgefangen werden, für die keine spezielle Definition vorliegt. Die Möglichkeit kann sowohl für Testzwecke (“welche Kombination habe ich übersehen?”) eingesetzt werden als auch für den Fall, dass nur bestimmte Werte überhaupt eine andere Vereinbarung gelten soll.

Abbildungen dienen dazu bestimmte Funktionsweisen kundespezifisch anzupassen. Zum Beispiel steuert die Abbildung “VererbungsAusnahmen”, welche Objekte vererbt werden oder nicht.

Ein Beispiel für eine häufige Anwendung für Abbildungen ist eine Listenfarbenabbildung: In der Listendarstellung von Elementen ist es möglich die Listenfarbe einstellbar zu machen. Welche Farbe abhängig von welcher Eigenschaft angezeigt wird, ist in einer Listenfarbenabbildung definierbar.

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